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So wird aus einer offenen Fläche ein geschützter Garten

Ein Garten soll Erholung bieten und ein gutes Gefühl von Privatsphäre. Gerade im Neubaugebiet oder bei dicht bebauten Grundstücken fehlt jedoch oft ein natürlicher Sichtschutz. Gleichzeitig wünschen sich viele Gartenbesitzer eine schnelle, gepflegte Grünfläche, ohne monatelang auf das Ergebnis warten zu müssen. Zwei bewährte Lösungen sind eine passende Sichtschutzhecke und Rollrasen.

Hecke als Sichtschutz im Neubaugebiet

Eine Hecke grenzt nicht nur ab. Sie verbessert das Mikroklima, kann Staub abfangen und bietet Vögeln sowie Insekten Schutz. Je nach Art ist sie ganzjährig blickdicht und dämpft sogar etwas den Schall von Straße oder Nachbarn.

Damit die Hecke später wirklich dicht wird, lohnt sich eine kurze Planung:

– Immergrün oder laubabwerfend: Immergrün schützt auch im Winter, laubabwerfende Arten punkten oft mit Blüten oder Herbstfärbung.

– Wuchsgeschwindigkeit: Schnellwachsende Sorten liefern rasch Ergebnisse, brauchen aber meist häufiger Schnitt.

– Standort: Sonne, Halbschatten oder Schatten, nicht jede Art passt überall.

– Pflegeaufwand: Manche Hecken sind sehr schnittverträglich, andere sollten nur einmal im Jahr geschnitten werden.

Wer Sorten vergleichen und die passende Lieferplanung wählen möchte, findet bei Gras & Hecke eine Auswahlhilfe und viele Heckenpflanzen direkt aus der Gärtnerei.

Hecke pflanzen Abstand und Bodenvorbereitung

Ein häufiger Grund für lückige Hecken ist ein falscher Pflanzabstand. Zu eng gepflanzt bedeutet Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe, zu weit gepflanzt verlängert die Zeit bis zur geschlossenen Wand. Als Faustregel gilt: Je größer die Pflanze und je stärker sie verzweigt ist, desto weniger Stück pro Meter werden benötigt.

Mindestens genauso wichtig ist der Pflanzstreifen. Lockern Sie den Boden, entfernen Sie Wurzeln und Bauschutt und arbeiten Sie bei Bedarf humusreiches Material ein. Gerade bei Neubauten ist der Untergrund oft verdichtet oder sehr sandig.

Rollrasen verlegen in Kurzform

Rollrasen ist ideal, wenn die Fläche schnell ordentlich aussehen soll. Statt zu säen, wird eine fertige Grasnarbe verlegt. Damit der Rasen zügig anwächst, kommt es auf Vorbereitung und Wasser an.

– Boden lockern (etwa 10 bis 15 cm), Steine und Wurzeln entfernen

– Boden verbessern, bei Bedarf Sand oder Kompost einarbeiten

– Fläche planieren und leicht anwalzen

– Kurz vor dem Verlegen wässern

Verlegen Sie die Bahnen dicht an dicht und versetzt. Danach wird angewalzt und in den ersten 10 bis 14 Tagen gleichmäßig feucht gehalten.

Saison-Tipps für dauerhaft gutes Anwachsen

Frühjahr und Herbst sind gute Zeiten, um eine Hecke zu pflanzen, weil die Verdunstung geringer ausfällt. Im Sommer entscheidet konsequentes Wässern über Erfolg, vor allem bei frisch gesetzten Hecken und neu verlegtem Rollrasen. Im Winter sollten Sie bei frostfreiem Wetter immergrüne Hecken an trockenen Tagen ebenfalls gelegentlich wässern.

Beim Schnitt gilt: Form- und Pflegeschnitte werden häufig im späten Frühjahr oder Sommer gemacht, stärkere Rückschnitte eher außerhalb der Brutzeit und nicht bei Frost.