Was passiert bei Knochenbrüchen? Und wie heilen sie?

Bei dem Wort “Schrauben” denken Menschen an verschiedene Situationen, aber die meisten denken sicher an einen Heimwerker, der mit seinem Projekt beschäftigt ist. Vielleicht stellt man sich jemanden vor, der mit Holzschrauben arbeitet, um ein Baumhaus zu bauen oder jemanden, der in einer Metalldreherei arbeitet. Neben den genannten Situationen werden Schrauben aber auch sehr oft im medizinischen Bereich eingesetzt, nämlich dann, wenn nach einem Knochenbruch Metallplatten und Bohrschrauben verwendet werden, damit der Knochen wieder gut zusammenwachsen kann.

Bei einem Knochenbruch, entsteht ein kompletter Durchbruch oder ein Riss im Knochen des Patienten. Unter Umständen kann es sehr lange dauern und Schmerzen bereiten, bis der Bruch vollständig verheilt ist. Vor allem Knochenbrüche im Bein sind mit viel Anstrengung verbunden, weil der Patient oft nur noch au Krücken laufen kann oder sogar auf den Rollstuhl angewiesen ist. Damit die Heilung schneller voranschreitet, werden in vielen Fällen Metallplatten in den Knochen geschraubt, um die Knochenenden gut aneinander zu fixieren. Damit verläuft die Heilung schneller und komplikationsloser. Außerdem verhindert man damit eine unvollständige Heilung des Knochens.

Leider ist diese Prozedur sehr schmerzhaft und es werden natürlich keine billigen Schrauben, wie Holzschrauben, verwendet, sondern Titanschrauben, die besonders langlebig sind. Wenn der Knochenbruch ausgeheilt ist, können Metallplatte und Schrauben wieder entfernt werden und der Patient wird als geheilt entlassen. Der Nachteil an diesem Verfahren ist allerdings, dass der Patient noch Schmerzen hat, auch wenn die Platte mit den Schrauben herausgenommen wurde. Vor allem bei älteren Menschen ist langandauernder Schmerz ein sehr großer Stressfaktor für den Körper und kann sogar noch mehr Schwierigkeiten verursachen, als der Knochenbruch selber.

 

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